Autor: Dirk

Wissenswertes zum Thema Akutes Nierenversagen

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Akutes Nierenversagen oder Niereninsuffizienz gilt als ein lebensgefährlicher Notfall, der eine schnellstmögliche Behandlung erfordert. Hier kann man nachlesen, welche Beschwerden auf eine Niereninsuffizienz hindeuten. Zudem erfährt man alles Nötige über Diagnose und Behandlung von akutem Nierenversagen.

Symptome

Bei Nierenversagen sind die Symptome unterschiedlich. In jedem Fall ist das Hauptsymptom jedoch die deutlich verringerte Urinmenge, welche ausgeschieden wird. Manches Mal ist überhaupt kein Wasserlassen mehr möglich. Aufgrund der sinkenden Harnproduktion nimmt die Überwässerung im Körper zu. Daraus folgen zum Beispiel Wasseransammlungen in der Lunge und in den Beinen. Des Weiteren können eine lebensgefährliche Übersäuerung und Elektrolytstörungen auftreten. Diese machen sich beispielsweise durch rasche Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Herzrhythmusstörungen bemerkbar. Wenn sich im Gehirn Flüssigkeit ansammelt, kann sich beim Patienten das Verhalten ändern. Psychische Auffälligkeiten wie Teilnahmslosigkeit, übermäßige Müdigkeit und Bewusstseinsstörungen deuten darauf hin.

Ursachen

Die Auslöser des akuten Nierenversagens werden von den Medizinern folgendermaßen unterteilt:

– Prärenales ANV: In höchstens 60 Prozent aller Fälle liegt die Ursache der Niereninsuffizienz vor der Niere. Oft ist dies eine plötzlich deutlich verringerte Durchblutung der Nieren, zum Beispiel durch einen Kreislaufschock bei Operationen oder Unfällen, aufgrund von Arzneimittel-Nebenwirkungen oder Blutgerinnsel in den entsprechenden Nierenarterien.
– Renales beziehungsweise intrarenales ANV: Hier liegt der Auslöser in der Niere. Ursachen sind geschädigte Nierenkanälchen aufgrund des lang dauernden Sauerstoffmangels, eine Schädigung durch Kontrastmittel oder Medikamente und selten aufgrund einer schweren Entzündung der Nierenfunktionskörperchen.
– Postrenales ANV: Eine Behinderung des Urinausflusses hinter der Niere verursacht diese Erkrankungsform. Das Abfließen des Urins behindert insbesondere Entzündungen, Tumore, Harnwegs-, Blasen-, Nierensteine oder eine vergrößerte Prostata.

Untersuchung

Zur Diagnose der akuten Niereninsuffizienz ist vom Arzt zunächst zu klären, ob der Patient unter einem akuten Nierenversagen oder einer chronischen Niereninsuffizienz leidet. Das ANV ist leicht erkennbar: Die ausbleibende Produktion von Urin gibt rasch den entscheidenden Hinweis. Andere Diagnoseverfahren sind Anamnese, das physische Untersuchen mit Abhorchen von Lunge und Herz sowie Laboruntersuchungen. Vor allem die harnpflichtigen Substanzen wie Harnstoff und Kreatinin werden im Blut ermittelt. Während der Urinuntersuchung sind zunächst Teststreifen hilfreich. Diese erfassen Eiweiße, weiße und rote Blutkörperchen, den Urin-pH-Wert, das auf einen Harnwegsinfekt hinweisende Nitrit, Gallenfarbstoffe, Ketonkörper und Glukose. Danach erfolgt im Labor das Untersuchen vom Urin. Als bildgebende Methoden werden ein Ultraschall, eine Farbdoppler-Sonografie von den Nieren sowie Röntgenbilder von dem Brustkorb mit Lunge und Herz gemacht. Bei einer entzündlichen Ursache folgt außerdem eine Nierenbiopsie. Während dieser Untersuchung wird beim endoskopischen Eingriff aus der Niere eine Gewebeprobe entnommen.

Therapie

Die Behandlung von akuter Niereninsuffizienz richtet sich insbesondere nach dem Auslöser. Hierzu zählt insbesondere, dass man den Flüssigkeitsmangel notfalls über Infusionen ausgleicht, den niedrigen Blutdruck eventuell medikamentös anhebt und die Schmerzmittel, Antibiotika, Röntgenkontrastmittel und andere Arzneimittel absetzt, oder umstellt, welche zu dieser Erkrankung geführt haben. Oder Urinabflussbehinderungen, wie etwa Tumore, vergrößerte Prostata, Harnröhren- oder Blasensteine operativ beseitigt. Bei akutem Nierenversagen kann der Arzt versuchen, die Ausscheidungsfunktion mithilfe von Medikamenten erneut anzuregen. Hierfür werden hauptsächlich Schleifendiuretika verabreicht. Alternativ kommen ebenso Entwässerungsmittel oder kaliumsparende Wirkstoffe infrage. Wenn es nicht gelingt, die Nierenfunktion mit Arzneimitteln anzuregen, muss der Zeitraum bis zu der eigenständigen Urinproduktion der Nieren mithilfe einer Dialyse überbrückt werden. In manchen Fällen genügt eine medikamentöse Behandlung und Dialyse keineswegs, um die Nierenfunktion erneut im ausreichenden Maß herzustellen beziehungsweise zu ersetzen. Hier kann dann eine Nierentransplantation nötig werden.

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Was man über die Magenschleimhautentzündung wissen muss

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Im menschlichen Organismus übernimmt die Magenschleimhaut eine besonders wichtige Funktion. Diese produziert den Magensaft, welche für das Verdauen von Lebensmitteln, die wir täglich aufnehmen, essenziell ist. Außerdem fungiert diese als Schutzschild der Magenwand. Das bewahrt vor einem Bakterienbefall. Trotzdem kann es zur Schädigung der Magenschleimhaut kommen, woraufhin sich Entzündungen ausbilden: Eine Gastritis (Magenschleimhautentzündung) tritt auf. Bei dieser Erkrankung wird oft zu viel Magensäure hergestellt. Manches Mal schädigen allerdings ebenso äußere Aspekte die Schleimhaut. In den beiden Fällen ist es möglich, dass die Säure bis zu der Magenwand vordringt und diese beschädigt. Bei dem Betroffenen treten starke Beschwerden auf.

Arten von Gastritis

Man unterscheidet bei der Gastritis mehrere Formen. Die akute Gastritis kommt zum Beispiel sehr plötzlich vor. Sie hat einige charakteristische Beschwerden zur Folge. Dann gibt es noch die chronische Magenschleimhautentzündung, die über längere Zeit bestehen bleibt. Bei dieser Art wird je nach Ursache für die Entstehung in weitere Ausgestaltungen, wie die Typ A-Gastritis wegen einer Autoimmunerkrankung, die Typ B-Gastritis mit diesem auslösenden Bakterium Helicobacter pylori und die Typ C-Gastritis, welche beispielsweise vom ständigen Einnehmen eines magenschädlichen Arzneimittels hervorgerufen wird.

Symptome

Die Krankheitszeichen einer Magenschleimhautentzündung sind abhängig von deren Form. Grundsätzlich sind allerdings die Beschwerden einer akuten Gastritis viel stärker ausgeprägt im Gegensatz zu den anderen Arten der chronischen Magenschleimhautentzündung. Eine akute Gastritis äußert sich zum Beispiel durch Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Magenkrämpfe, nicht angenehmer Geschmack im Mund oder häufiges und starkes Aufstoßen. Bei einem mehrtägigen Leiden kann sie sich zur Erschöpfung und Appetitlosigkeit bemerkbar machen.

Behandlung

Das Behandeln einer akuten Gastritis sieht als Erstes vor, dass man auf alles verzichtet, was den Magen eventuell belastet. Das heißt, sich besser durch Schonkost anstatt durch stark gewürzte Mahlzeiten zu ernähren. Auch sollten Betroffene weitere Genussmittel, wie etwa Koffein, Alkohol und Tabak nicht zu sich nehmen. In vielen Fällen einer akuten Magenschleimhautentzündung genügen diese Instrumente schon, damit die Erkrankung nach wenigen Tagen verschwindet. Wenn der Gesundheitszustand allerdings konstant schlecht bleibt, kann man nach ärztlicher Anordnung eine medikamentöse Therapie durchführen, welche die Magensäureproduktion verringert. Es ist möglich, diese Behandlung durch Hausmittel zu ergänzen: Das Zubereiten sowie Trinken von Melisse- oder auch Kamillentees soll hierbei sehr effektiv sein, damit man die Entzündung zum Stillstand bringt. Bei den unterschiedlichen Formen der chronischen Gastritis steht in der Therapie dagegen das Entfernen des entsprechenden Auslösers im Vordergrund. Das ist bei dieser C-Gastritis beispielsweise ziemlich leicht, da bei ihr der Patient nur von dem Einnehmen des magenreizenden Medikaments ablassen und auf weitere, verträglichere Präparate umsteigen sollte. Auch kann man die B-Gastritis durch die Aufnahme von Arzneimitteln erneut vollständig heilen. Lediglich über die A-Gastritis lässt sich das keineswegs behaupten. Mit dieser Art der Magenschleimhautentzündung gehen jedoch fast keine Symptome einher. Im Normalfall kann man diese durch das regelmäßige Spritzen von Vitamin B12 hervorragend unter Kontrolle bringen, damit die betreffende Person oft keine permanente Einschränkung ihrer Lebensqualität befürchten muss.

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Migräne – Symptome und Therapie

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Fast alle leiden irgendwann einmal im Leben unter Kopfschmerzen. Jedoch lassen bei vielen Menschen die Beschwerden nach einer kurzen Zeit nach. Häufig braucht man hierzu noch nicht mal Arzneimittel einnehmen. Bei der Migräne ist es anders. Wenn an unter dieser Erkrankung leidet, ist man den Schmerzen meistens ausgeliefert. Zudem hat Migräne besonders unangenehme Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder extreme Geräusch- und Lichtempfindlichkeit. In Deutschland leiden einige Millionen Menschen unter der Erkrankung, welche man lindern, allerdings bis jetzt keineswegs heilbar ist.

Eine Krankheit, zahlreiche Auslöser

Trotz sämtlicher Forschungen ist bislang ungeklärt, was exakt die Attacken hervorruft. Es ist relativ sicher, dass dabei bei gewissen Formen der Erkrankung die Erbanlagen eine Rolle spielen. Zudem scheint es sicher zu sein, dass Betroffene bestimmte Reize einfach anders verarbeiten im Gegensatz zu gesunden Menschen. Akuter Stress löst Migräne aus. Doch keineswegs lediglich diese Ursache kann zu den Beschwerden führen. Häufig bahnen sich ebenso Anfälle an, wenn die entsprechende Anspannung nachlässt, beispielsweise nach einem arbeitsreichen Zeitabschnitt. Selbst veränderte Ess- oder Schlafgewohnheiten, Witterungseinflüsse oder Zeitverschiebungen gelten als Aspekte, auf welche Migränekranke reagieren. Zudem können gewisse Lebensmittel eine Attacke mit verursachen. Manche Betroffene vertragen unter anderem keine Schokolade oder keinen Käse. Weitere reagieren auf Glutamat oder andere Geschmacksverstärker. Selbst Cola, Alkohol, Tee oder Kaffee können zu einem Migräneanfall führen. Außerdem ist es möglich, dass Depressionen, Ärger oder Ängste Attacken auslösen, genauso wie einige Arzneimittel. Hierzu zählen Herzpräparate und Bluthochdruckmittel.

Den Unterschied macht die Aura

Man unterscheidet zwei Migräne-Formen: Migräne ohne Aura und Migräne mit Aura. Lediglich ungefähr zehn Prozent aller Betroffenen haben eine Aura. Als Aura gelten bestimmte Schmerzvorboten, welche der tatsächlichen Migräneattacke vorausgehen. Dabei geht es um neurologische Störungen. Das können Gefühlsstörungen, Sehstörungen, Schwächegefühl, Benommenheit oder halbseitige Lähmungserscheinungen sein. Diese Beschwerden halten ungefähr zwischen fünf und 60 Minuten an. Danach tritt der Schmerz auf. Oft klingen dann die Beschwerden der Aura ab. Die tatsächliche Schmerzattacke kann vier bis 72 Stunden andauern. Lediglich ganz selten kommt die Migräneaura vor, ohne dass ein starker Migränekopfschmerz folgt. Die Migräne ohne Aura tritt in 90 Prozent der Fälle auf. Hier haben die Betroffenen keinerlei klassische Vorboten für einen Anfall. Oft fangen die Kopfschmerzen schwach an. Dann werden sie immer stärker und ziehen über den Nacken langsam nach oben. Diese strahlen sodann halbseitig zu der Stirn aus. Von den Patienten wird der Kopfschmerz als drückend, bohrend, pochend oder pulsierend beschrieben. Zahlreiche von ihnen leiden hierbei ebenso unter Nackenverspannungen, wobei diese aus der Attacke folgen und keineswegs von der Halswirbelsäule herkommen.

Was bei Migräne zu tun ist

Acetylsalicyl-Säure kann bei leichten Anfällen helfen und eventuell ein Arzneimittel gegen Übelkeit. Medikamenten mit den Wirkstoffen Ergotamin oder Triptan haben sich bei starken Attacken bewährt. Diese docken im Gehirn an die Nervenenden und die Blutgefäße an. Zahlreiche Patienten machen ebenso gute Erfahrungen mit vorbeugenden Medikamenten. Etwa 80 Prozent der Betroffenen haben somit überhaupt keine oder viel weniger Migräneattacken. Zudem sind die Anfälle wesentlich schwächer und dauern keineswegs mehr so lange. Wenn der Zustand des Betroffenen sich stabilisiert hat, ist es möglich, das Medikament langsam abzusetzen, ohne dass sich die Beschwerden erneut verstärken. Eine umfangreiche ärztliche Behandlung ist die Voraussetzung für die entsprechende Einnahme. Es ist wichtig, dass der Patient auf diese Arzneimittel individuell eingestellt wird. Damit den Migräneattacken vorgebeugt wird, sollte man ein geregeltes Leben führen, sich entspannen und leichten ausdauernden Sport treiben.

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Weshalb Asthma auftritt und wie es behandelt werden kann

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Bei Asthma sind die Atemwege entweder kurzzeitig oder permanent so verengt, dass der Betroffene schlecht Luft bekommt. Atemnot, Husten, Anfälle mit pfeifendem Atem sind typisch für diese Erkrankung. Wird Asthma keineswegs angemessen behandelt, kann es im Lauf der Zeit dazu kommen, dass die Lunge nicht mehr so gut Sauerstoff aufnimmt und die physische Belastbarkeit nachlässt. Jedoch verschlechtert sich diese Erkrankung keineswegs automatisch. Mit Arzneimitteln und unterstützenden Maßnahmen, wie etwa regelmäßiger Bewegung kann man Asthma heutzutage gut behandeln. Vielen Asthmatikern ist es daher möglich, dass sie ihre Krankheit unter Kontrolle bekommen sowie generell ein beschwerdefreies Leben führen.

Symptome

Asthma äußert sich durch Kurzatmigkeit bei Belastung, Atemnot, Engegefühl in der Brust, geräuschvolle Atmung, Husten oder auch Hustenreiz. Oft treten die Beschwerden anfallsartig auf, oft ebenso nachts. Das kann ein Grund sein, weshalb sich einige Menschen mit der chronischen Krankheit häufig abgeschlagen und müde fühlen. Während eines Asthma-Anfalls ist es möglich, dass sich erstmal eine lediglich leicht erschwerte Atmung dann bis zur ernsthaften Atemnot steigert.

Ursachen und Risikofaktoren

In manchen Familien tritt Asthma öfter auf im Vergleich zu anderen, worauf man hier auf ein bestimmtes familiäres Risiko schließen kann. Weitere Risikoaspekte, um Asthmatiker zu werden, sind beispielsweise andere allergische Krankheiten wie Neurodermitis oder Heuschnupfen. Zudem ist das Rauchen der Eltern als wichtigster Risikofaktor vermeidbar. Bei Menschen, die unter Asthma leiden, kann es passieren, dass das Immunsystem permanent zu einer völlig übersteigerten Abwehrreaktion neigt. Je nach Ursache unterscheiden Fachleute zwischen nicht allergischem und allergischem Asthma.

Diagnose

Ob Asthma oder eben eine weitere Krankheit die Atembeschwerden auslöst, können Mediziner erst feststellen, wenn diese die Symptombeschreibungen und die Resultate unterschiedlicher Untersuchungen gemeinsam betrachten. Wenn man Asthma vermutet, werden als die wichtigsten Diagnosemethoden eine Anamnese und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Weitere Untersuchungen oder Allergietests können notwendig werden, damit die Diagnose gesichert wird.

Behandlung

Das erste Ziel der Behandlung dieser Krankheit ist, die Stärke und Häufigkeit der Beschwerden möglichst gering zu halten. Überdies soll das Therapieren von Asthma helfen, das tägliche Leben so normal wie möglich zu gestalten. Wichtig zu wissen ist, dass die medikamentöse Behandlung lediglich wenige Nebenwirkungen hat. Das gilt ebenso für schwangere Asthmatikerinnen. Welche Arzneimittel sich eignen, wird mit dem Mediziner abgestimmt. Zur Asthma-Behandlung werden entweder lang wirksame Dauermedikamente oder schnell wirksame Bedarfsarzneimittel eingesetzt. Bei leichtem Asthma können Bedarfsmedikamente ausreichen. Denn manche Asthmatiker nehmen Arzneimittel nur dann ein, wenn diese Beschwerden haben. Jedoch lässt sich ein stärkeres Asthma oft lediglich mit Dauermedikamenten kontrollieren. Diese beugen beispielsweise Asthma-Anfälle vor und beruhigen die dauernd entzündeten Atemwege. Üblicherweise werden diese regelmäßig täglich angewendet. Die Therapie richtet sich danach, wie stark die Beschwerden sind. Lediglich ein Anwenden der Arzneimittel in regelmäßigen Abständen kann ausreichend vor Anfällen schützen. Zudem kann es hilfreich sein, den Kontakt zu den Asthma-Auslösern möglichst zu vermeiden. Im Alltag ist das jedoch keineswegs einfach, manchmal ebenso nicht möglich. Zwar kann es helfen herauszufinden, ob man beispielsweise auf kalte Luft, Hausstaub oder Tierhaare sensibel reagiert. Das Vermeiden von Ursachen schützt jedoch keineswegs überall und immer vor Beschwerden. Viele Asthmatiker müssen sich allerdings weniger Gedanken um die Auslöser machen, wenn diese ihre Arzneimittel richtig anwenden. Bewegung und Sport sowie gewisse Atemtechniken sind ebenso hilfreich, dass man die auftretenden Beschwerden unter Kontrolle hält. Medikamente können dadurch zwar oft keineswegs ersetzt, jedoch sinnvoll ergänzt werden.

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Rheuma – von Arten und Ursachen bis zur Behandlung

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Rheuma bezeichnet mindestens hundert unterschiedliche rheumatische Erkrankungen, wobei die rheumatoide Arthritis die meist entzündliche Rheumaform ist. In erster Linie betrifft Rheuma die Gelenke. Eher seltenen sind von dieser Krankheit innere Organe, Augen oder Haut betroffen.

Arten

Bei Rheuma geht es um keine bestimmte Krankheit. Mit diesem Oberbegriff werden die Krankheiten des Bewegungsapparats zusammengefasst, welche oft von starken Bewegungseinschränkungen und Schmerzen begleitet sind. Oftmals nehmen die Schmerzen einen chronischen Verlauf. Es gibt mehrere Arten von rheumatischen Krankheiten, die nachfolgend näher erläutert werden.

Degenerative rheumatische Erkrankungen

Zu den degenerativen rheumatischen Krankheiten gehören beispielsweise Spondylose und Arthrose. Die Schädigungen an den Gelenkknorpeln können als Folge von Fehlbelastung, Überlastung oder einer Vorerkrankung entstehen oder altersbedingt sein.

Entzündliche rheumatische Krankheiten

In die Gruppe der entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zählen unter anderem Morbus Bechterew, rheumatoide Arthritis, Spondyloarthropathien, Psoriasisarthritis, Lymearthritis, infektreaktive Arthritiden, Gefäßentzündungen (Vaskulitiden) und Bindegewebsentzündung (Kollagenosen). Diese Krankheiten können das Bindegewebe, die Gefäße, die Wirbelsäule und die Gelenke betreffen. In einigen Fällen wirken sie sich ebenso auf die Haut, die Blutbildung, die Organe und das Nervensystem aus. Bei diesen Erkrankungen können sich keineswegs nur Gelenke oder sogar Gelenkgruppen entzünden, sondern auch der ganze Körper.

Weichteilrheuma

Bislang ist die Krankheitsgruppe von Weichteilrheuma noch keinesfalls exakt definiert. Fibromyalgie zählt zum Beispiel zu den weichteilrheumatischen Erkrankungen.

Stoffwechselstörungen mit rheumatischen Beschwerden
Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Osteoporose und Gicht. Bei diesen Krankheiten folgen die rheumatischen Beschwerden aus einer Stoffwechselkrankheit.

Ursachen

Bis heute sind die exakten Auslöser keineswegs eindeutig geklärt. Jedoch nimmt man an, dass sich die Immunabwehr gegen das Gewebe oder die Gelenke richtet und sie zerstört. Die Genetik spielt wahrscheinlich auch eine Rolle beim Entstehen von Rheuma.

Symptome

Typische Symptome von Rheuma sind Morgensteifigkeit, die zumindest eine Stunde dauert, Kraftlosigkeit in beiden Händen, geschwollene Gelenke und Gelenkschmerzen, die insbesondere morgens und nachts auftreten. Die Patienten sind erschöpft oder müde und fühlen sich generell krank. Im Verlauf der Krankheit kommt es häufig zu Gelenkveränderungen, wie die Verformung der Finger, wobei das letzte Fingerglied nach unten wegknickt. Man nennt diese Gelenkveränderung auch Schwanenhalsdeformität. Auch können die Knöchel von den Fingermittelgelenken hervortreten. Oder es bilden sich an den Gelenken Knoten von gummiartiger Konsistenz. Wenn Organe von Rheuma befallen sind, treten möglicherweise verschiedene Beschwerden auf. An den Augen ruft Rheuma Entzündungen hervor. Ist die Haut von dieser Krankheit betroffen, besteht die Möglichkeit, dass Entzündungen an Kleingefäßen und Rheumaknoten vorkommen. Oftmals bedeutet Rheuma am Herz eine Herzbeutelentzündung. Wenn die Lunge betroffen ist, kann eine Lungenfibrose oder Rippenfellentzündung auftreten.

Diagnose

Weil die Symptome, der Verlauf und das Erscheinungsbild rheumatischer Krankheiten mitunter sehr verschiedenartig sind, gibt es keine einzelne Diagnosemethode, sondern die entsprechende Diagnose setzt sich aus unterschiedlichen Maßnahmen zusammen. Oft wird als Erstes der Hausarzt konsultiert, der die Krankengeschichte vom Patienten kennt oder eine Befragung zu der Krankengeschichte vornimmt. Bei der Anamnese wird ebenso nachgefragt, in welcher Körperstelle die Schmerzen zu spüren sind, wie sie sich bemerkbar machen und wie lange diese bereits bestehen. Wenn Rheuma vermutet wird, fragen zahlreiche Mediziner eine Rheuma-Checkliste ab. Oder die Betroffenen haben vor dem Anamnesegespräch diese Liste auszufüllen. Danach erfolgen physische Untersuchungen. Je nach Ergebnis wird der Patient vom Hausarzt an einem Rheumatologen überwiesen. Es sollte schon die Tendenz erkennbar sein, ob eine entzündliche Erkrankung oder eine degenerative Veränderung bei den Gelenken wahrscheinlich ist. Des Weiteren erfolgen labortechnische Untersuchungen. Auch können bildgebende Methoden zur Rheumadiagnose zählen.

Behandlung

Während der Behandlung von Rheuma geht es darum, dass die weitere Gelenkzerstörung verhindert wird. Hierzu stehen unterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung, wie etwa das Einnehmen von Kortison in Tablettenform oder das Injizieren dieses Wirkstoffs in die Gelenke, Ergotherapie, Krankengymnastik oder operative Eingriffe.

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Mit diesen Methoden kann für intime Gesundheit gesorgt und das Fortpflanzungssystem vor Erkrankungen geschützt werden

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Im zunehmenden Alter stehen Männern vor akuten Problemen der intimen Gesundheit. Erektionsstörungen oder auch Impotenz sind nicht mehr selten und werden immer mehr diagnostiziert. Überdies betrifft das keineswegs lediglich die Männer mittleren oder späteren Alters, sondern ebenso die jungen Vertreter vom starken Geschlecht. Der Grund dafür ist oft in der elementaren Intimpflege verwurzelt, welche keinesfalls regelmäßig oder richtig getroffen wird. Weiterhin sind sich viele in der Männerwelt keineswegs bewusst, dass man verschiedene Geschlechtserkrankungen oft mit der mangelnden Pflege in Verbindung bringt. Jedoch können manchmal andere Auslöser in den Vordergrund treten, wie etwa häufiger Sex mit einigen Partnern oder das Verzichten auf die Verhütungsmittel und -methoden, was die Übertragung der schädlichen Bakterien und Infektionen bewirkt, die zur Ansteckung von Syphilis, HIV, Tripper oder Chlampydiose führen können. Schätzt man allerdings die eigene Gesundheit und erhofft man sich ein langes Leben, sollte man sich an ein paar Regeln halten, welche das Fortpflanzungssystem in einem hervorragenden Zustand aufrechterhalten sowie es vor gefährlichen Krankheiten schützen können.

Bierbauch ist unnötig

Wichtig ist, dass man Diät hält und regelmäßig Sport treibt, damit man das Fett loswird. Es blockiert das Herstellen des Testosterons und beeinflusst damit die sexuelle Funktion vom Mann äußerst negativ. Üblicherweise ist der Bauch ein unmittelbarer Beleg der allgemein vernachlässigten Gesundheit, die auch die intime mit einschließt. Es ist möglich, dass Erektionsprobleme von den Krankheiten des Herzkreislaufsystems zeugen, da die zum Penis führende Arterie viel enger ist, als die Koronararterie. Werden die Gefäßwände härter oder entstehen irgendwelche Plaques, hat das sofort eine Auswirkung auf die Erektion.

Hoden testen lassen

Jährlich sind in Amerika ungefähr 8.000 Männer hauptsächlich im Alter zwischen 15 und 20 Jahren vom Hodenkrebs betroffen. Beim früheren Diagnostizieren findet die vollständige Heilung in 95 Prozent aller Fälle statt. Ansonsten nimmt das Risiko zu, dass der Tumor Metastasen bildet. Man sollte die Hoden mindestens einmal im Jahr testen lassen. Das kann man sicherlich auch daheim machen und selber prüfen. Nach dem heißen Duschen nimmt man die zwei Hoden in eine Hand. Wichtig ist, dass man sich keineswegs von der Hodengröße in Aufregung versetzen lässt. Die Hoden können wohl ungleich groß sein, müssen sich jedoch nicht bezüglich dieses Kriteriums stark unterscheiden. Dann testet man jeden Testikel separat, indem man von oben den Daumen sowie den Mittelfinger und Zeigefinger von unten einfach drauflegt. Es wird danach der Hoden mit leichtem Zusammenpressen 30 Sekunden in den Fingern gerollt. Dabei muss es keine Knoten geben. Wenn man jedoch was ertastet hat, sollte man nicht in Panik verfallen. Oft werden die Knoten mit dieser weichen Röhre unterhalb des Hodens verwechselt. Daher ist sehr ratsam, sich bei einem Arzt testen zu lassen.

Früher ins Bett gehen

Bei den Männern wird der höchstmögliche Testosteronspiegel vor allem am Morgen beobachtet. Die Unregelmäßigkeit vom Schlaf und der Schlafmangel können die sexuelle Gesundheit beeinflussen. Häufig ist der mangelnde Schlaf mit zahlreichen weiteren Problemen verbunden, welche die sexuellen zur Folge haben, wie etwa Apnoe, Diabetes oder erhöhten Blutdruck. Das ist hierzulande ein großes Problem, weil nahezu jeder Fünfte keineswegs ausreichend schläft.

Stress bewältigen und entspannen

Gerade bei Männern kann durch den Stress das Bekämpfen sowie Wegrennen hervorgerufen werden. Wenn das passiert, schüttet das Zentralnervensystem ins Blut Adrenalin aus. Das Herz rast, die Gefäße werden entsprechend gepresst, damit das Blut dorthin geschickt wird, wo es derzeit am meisten benötigt wird: in die Muskeln, jedoch keineswegs in den Penis. Schwierige Beziehungen mit Vorgesetzten, Zeitdruck, ständiger Stress, Angst vor dem finanziellen Ruin beeinträchtigen die intime Gesundheit ebenso. Glücklicherweise ist es möglich, dass genügend Schlaf, physische Aktivität und ausgewogene Ration den Stress beseitigen.