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Weshalb Asthma auftritt und wie es behandelt werden kann

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Bei Asthma sind die Atemwege entweder kurzzeitig oder permanent so verengt, dass der Betroffene schlecht Luft bekommt. Atemnot, Husten, Anfälle mit pfeifendem Atem sind typisch für diese Erkrankung. Wird Asthma keineswegs angemessen behandelt, kann es im Lauf der Zeit dazu kommen, dass die Lunge nicht mehr so gut Sauerstoff aufnimmt und die physische Belastbarkeit nachlässt. Jedoch verschlechtert sich diese Erkrankung keineswegs automatisch. Mit Arzneimitteln und unterstützenden Maßnahmen, wie etwa regelmäßiger Bewegung kann man Asthma heutzutage gut behandeln. Vielen Asthmatikern ist es daher möglich, dass sie ihre Krankheit unter Kontrolle bekommen sowie generell ein beschwerdefreies Leben führen.

Symptome

Asthma äußert sich durch Kurzatmigkeit bei Belastung, Atemnot, Engegefühl in der Brust, geräuschvolle Atmung, Husten oder auch Hustenreiz. Oft treten die Beschwerden anfallsartig auf, oft ebenso nachts. Das kann ein Grund sein, weshalb sich einige Menschen mit der chronischen Krankheit häufig abgeschlagen und müde fühlen. Während eines Asthma-Anfalls ist es möglich, dass sich erstmal eine lediglich leicht erschwerte Atmung dann bis zur ernsthaften Atemnot steigert.

Ursachen und Risikofaktoren

In manchen Familien tritt Asthma öfter auf im Vergleich zu anderen, worauf man hier auf ein bestimmtes familiäres Risiko schließen kann. Weitere Risikoaspekte, um Asthmatiker zu werden, sind beispielsweise andere allergische Krankheiten wie Neurodermitis oder Heuschnupfen. Zudem ist das Rauchen der Eltern als wichtigster Risikofaktor vermeidbar. Bei Menschen, die unter Asthma leiden, kann es passieren, dass das Immunsystem permanent zu einer völlig übersteigerten Abwehrreaktion neigt. Je nach Ursache unterscheiden Fachleute zwischen nicht allergischem und allergischem Asthma.

Diagnose

Ob Asthma oder eben eine weitere Krankheit die Atembeschwerden auslöst, können Mediziner erst feststellen, wenn diese die Symptombeschreibungen und die Resultate unterschiedlicher Untersuchungen gemeinsam betrachten. Wenn man Asthma vermutet, werden als die wichtigsten Diagnosemethoden eine Anamnese und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Weitere Untersuchungen oder Allergietests können notwendig werden, damit die Diagnose gesichert wird.

Behandlung

Das erste Ziel der Behandlung dieser Krankheit ist, die Stärke und Häufigkeit der Beschwerden möglichst gering zu halten. Überdies soll das Therapieren von Asthma helfen, das tägliche Leben so normal wie möglich zu gestalten. Wichtig zu wissen ist, dass die medikamentöse Behandlung lediglich wenige Nebenwirkungen hat. Das gilt ebenso für schwangere Asthmatikerinnen. Welche Arzneimittel sich eignen, wird mit dem Mediziner abgestimmt. Zur Asthma-Behandlung werden entweder lang wirksame Dauermedikamente oder schnell wirksame Bedarfsarzneimittel eingesetzt. Bei leichtem Asthma können Bedarfsmedikamente ausreichen. Denn manche Asthmatiker nehmen Arzneimittel nur dann ein, wenn diese Beschwerden haben. Jedoch lässt sich ein stärkeres Asthma oft lediglich mit Dauermedikamenten kontrollieren. Diese beugen beispielsweise Asthma-Anfälle vor und beruhigen die dauernd entzündeten Atemwege. Üblicherweise werden diese regelmäßig täglich angewendet. Die Therapie richtet sich danach, wie stark die Beschwerden sind. Lediglich ein Anwenden der Arzneimittel in regelmäßigen Abständen kann ausreichend vor Anfällen schützen. Zudem kann es hilfreich sein, den Kontakt zu den Asthma-Auslösern möglichst zu vermeiden. Im Alltag ist das jedoch keineswegs einfach, manchmal ebenso nicht möglich. Zwar kann es helfen herauszufinden, ob man beispielsweise auf kalte Luft, Hausstaub oder Tierhaare sensibel reagiert. Das Vermeiden von Ursachen schützt jedoch keineswegs überall und immer vor Beschwerden. Viele Asthmatiker müssen sich allerdings weniger Gedanken um die Auslöser machen, wenn diese ihre Arzneimittel richtig anwenden. Bewegung und Sport sowie gewisse Atemtechniken sind ebenso hilfreich, dass man die auftretenden Beschwerden unter Kontrolle hält. Medikamente können dadurch zwar oft keineswegs ersetzt, jedoch sinnvoll ergänzt werden.

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